Schlagwort: IT Erfahrung

  • Ohne Microsoft und Google?

    Ohne Microsoft und Google?

    Wie könnte eine IT-Landschaft aussehen:

    Digitale Souveränität ist lange ein politisches Schlagwort gewesen.
    Jetzt wird sie zur operativen Frage für Unternehmen.

    Ein aktuelles Beispiel zeigt, wie konkret diese Debatte geworden ist: Am Internationalen Gerichtshof in Den Haag kommt zunehmend OpenDesk zum Einsatz. Ein offenes Programmpaket europäischer Softwarehersteller, vollständig Open Source, mit offenem Quellcode. Brancheninsider berichten, dass die Datenübertragung größtenteils abgeschlossen ist. Der Arbeitsalltag von Richter:innen, Dolmetscher:innen, IT-Fachleuten und Verwaltung soll in absehbarer Zeit vollständig ohne die bekannten US-Plattformen funktionieren.

    Dieses Projekt ist mehr als eine technische Migration.
    Es ist ein Präzedenzfall.


    Warum Europas digitale Abhängigkeiten plötzlich sichtbar werden

    Über Jahre war die Dominanz von Microsoft und Google im Unternehmensumfeld kaum hinterfragt. Zu stabil wirkten die Services, zu bequem die Integration, zu gering der kurzfristige Leidensdruck.

    Doch geopolitische Entwicklungen verändern den Blick.
    Seit die transatlantische Wertegemeinschaft politisch unter Druck geraten ist, werden die Risiken digitaler Abhängigkeiten offenkundig. Datenhoheit, rechtliche Zugriffsmöglichkeiten, extraterritoriale Gesetzgebung und politische Einflussnahme sind keine theoretischen Szenarien mehr.

    Auch in der Politik ist diese Erkenntnis angekommen.
    Auf dem europäischen Gipfel für digitale Souveränität Mitte November betonte Bundeskanzler Friedrich Merz, Deutschland müsse digitale Abhängigkeiten reduzieren – sowohl von China als auch von den USA. Die Bundesverwaltung solle künftig deutlich stärker europäisch beschaffen.

    Für den Mittelstand ist das keine abstrakte Debatte.
    Es ist eine strategische Frage der Zukunftsfähigkeit.


    Welche Microsoft- und Google-Services nutzen Unternehmen heute?

    In der Praxis sind viele mittelständische Unternehmen tief in die Ökosysteme integriert.

    Typische Microsoft-Abhängigkeiten im B2B-Umfeld:

    • Microsoft 365 mit Outlook, Word, Excel, PowerPoint
    • Exchange Online für E-Mail-Infrastruktur
    • SharePoint und OneDrive für Dokumentenmanagement
    • Microsoft Teams für Kommunikation und Zusammenarbeit
    • Azure für Cloud-Infrastruktur, Identitätsmanagement und Hosting
    • Active Directory als zentrales Identitätssystem

    Typische Google-Abhängigkeiten:

    • Gmail und Google Workspace
    • Google Drive und Docs
    • Google Meet
    • Google Cloud Platform für Datenverarbeitung, APIs und KI-Services
    • Google Analytics und weitere Tracking-Tools

    Diese Services sind funktional leistungsfähig.
    Aber sie bündeln zentrale Geschäftsprozesse, Datenflüsse und Identitäten bei wenigen globalen Anbietern.


    Wie könnte eine IT-Infrastruktur ohne diese Abhängigkeiten aussehen?

    Eine souveräne IT-Architektur bedeutet nicht Verzicht auf Digitalisierung.
    Sie bedeutet bewusste Gestaltung.

    1. Office und Kollaboration

    Statt Microsoft 365 oder Google Workspace kommen Open-Source-basierte Alternativen infrage:

    • OpenDesk oder LibreOffice für Dokumente
    • Nextcloud für Filesharing und Kollaboration
    • Matrix oder Open-Source-Chatlösungen für interne Kommunikation
    • Europäische Videokonferenzlösungen mit eigener Datenhaltung

    2. E-Mail und Identitäten

    • Eigenbetriebene oder europäische Mailserver
    • Open-Source-Verzeichnisdienste statt Cloud-Identitätszwang
    • Klare Trennung von Identität, Anwendung und Infrastruktur

    3. Hosting und Infrastruktur

    • On-Premise-Rechenzentren oder europäische Cloud-Provider
    • Hybrid-Modelle mit klarer Datenklassifizierung
    • Keine automatische Abhängigkeit von Hyperscalern

    4. Daten und KI

    • Daten bleiben dort, wo sie entstehen
    • KI-Modelle werden bewusst ausgewählt, auch Open-Source
    • Transparente Trainings- und Auswertungsprozesse

    Warum der Mittelstand nicht von heute auf morgen umsteigen muss

    Digitale Souveränität ist kein Big-Bang-Projekt.
    Sie ist ein Transformationsprozess.

    Für viele Unternehmen ist ein intelligentes Hybrid-Modell der realistische Weg:
    kritische Daten und Kernprozesse souverän, ergänzende Services bewusst gewählt.

    Entscheidend ist nicht der vollständige Verzicht auf US-Anbieter.
    Entscheidend ist, wieder handlungsfähig zu werden.

    Wer weiß, wo seine Daten liegen,
    wer Alternativen kennt,
    wer Architekturentscheidungen bewusst trifft,
    ist nicht abhängig – sondern flexibel.


    Fazit: Digitale Souveränität ist Führungsaufgabe

    Das Beispiel aus Den Haag zeigt, was möglich ist.
    Nicht ideologisch, sondern pragmatisch.

    Für europäische Unternehmen bedeutet das:
    IT-Infrastruktur ist kein reines Technikthema mehr.
    Sie ist eine strategische, rechtliche und politische Entscheidung.

    Digitale Souveränität beginnt nicht mit Verboten.
    Sie beginnt mit Transparenz, Architekturkompetenz und dem Mut, bestehende Abhängigkeiten zu hinterfragen.


    Über esacom
    Wir begleiten mittelständische Unternehmen bei der Planung und Umsetzung souveräner IT-Infrastrukturen.
    Von On-Premise-Architekturen über hybride Modelle bis hin zu KI-Strategien mit klarer Datenhoheit.

  • Drei IT-Infrastruktur Prognosen für 2026

    Drei IT-Infrastruktur Prognosen für 2026

    Wie sich die IT-Infrastruktur im deutschen Mittelstand verändern wird

    IT-Infrastruktur war lange ein Stabilitätsanker.
    2026 wird sie zunehmend zum strategischen Differenzierungsfaktor.

    Nicht, weil neue Technologien „hip“ sind.
    Sondern weil geopolitische Unsicherheiten, KI-getriebene Workloads und steigende regulatorische Anforderungen klassische Architekturentscheidungen infrage stellen.

    Wir sehen für den deutschen Mittelstand drei klare Richtungen.

    Prognose 1

    Unternehmen holen sich Kontrolle zurück – nicht den Betrieb

    Der größte Irrtum der letzten Jahre war die Gleichsetzung von Kontrolle mit Selbstbetrieb.
    Viele Unternehmen haben gemerkt:
    Public Cloud allein schafft Geschwindigkeit, aber nicht zwangsläufig Überblick, Kostenklarheit oder Souveränität.

    2026 beobachten wir deshalb keinen Rückzug aus ausgelagerten Infrastrukturen, sondern eine Verschiebung des Anspruchs:
    Mittelständische Unternehmen wollen verstehen, wo ihre Daten liegen, wie Systeme betrieben werden und wer Verantwortung trägt – ohne selbst Rechenzentren, Security oder 24/7-Betrieb stemmen zu müssen.

    Die Konsequenz sind dedizierte, europäische Rechenzentrumsmodelle, die Transparenz und Nähe bieten, ohne operative Last ins Unternehmen zurückzuholen.

    Infrastruktur wird nicht wieder intern betrieben.
    Sie wird bewusster ausgelagert.


    Prognose 2

    KI zwingt zu neuen Infrastruktur-Partnerschaften

    KI verändert nicht nur Anwendungen, sondern die Anforderungen an Infrastruktur fundamental.
    Standardisierte Hosting-Modelle stoßen an Grenzen, wenn Datenqualität, Latenz, Nachvollziehbarkeit und Modellkontrolle relevant werden.

    2026 wird klar:
    KI-Workloads brauchen kuratierte Umgebungen, keine beliebigen Plattformen.

    Für den Mittelstand bedeutet das, sich von der Idee zu verabschieden, KI einfach „irgendwo laufen zu lassen“.
    Stattdessen entstehen Partnerschaften mit Infrastrukturanbietern, die:

    – KI-Workloads gezielt betreiben
    – Daten strukturiert vorhalten
    – hybride Szenarien ermöglichen
    – Open-Source-Modelle ebenso unterstützen wie kommerzielle APIs
    – Verantwortung für Betrieb, Sicherheit und Stabilität übernehmen

    KI verschiebt Infrastrukturentscheidungen weg vom Preisvergleich hin zur Architekturfrage.
    Und Architektur entsteht im Zusammenspiel – nicht im Alleingang.


    Prognose 3

    Rechenzentren werden strategische Erweiterung des Unternehmens

    2026 werden Rechenzentren nicht mehr als externe „IT-Standorte“ gesehen, sondern als verlängerte Werkbank des Unternehmens.

    Gerade im Mittelstand entsteht ein neues Verständnis:
    Infrastruktur ist ausgelagert, aber nicht anonym.
    Betrieb ist extern, aber nicht intransparent.
    Verantwortung ist geteilt, aber klar geregelt.

    Technologisch möglich wird das durch:

    – dedizierte Umgebungen statt Massenplattformen
    – klare Mandantentrennung
    – hybride Kopplung an bestehende IT-Landschaften
    – verbindliche Governance- und Sicherheitskonzepte
    – Nähe zwischen IT-Partner und Fachbereichen

    Unternehmen werden ihre Infrastruktur nicht besitzen müssen, um sie strategisch zu nutzen.
    Sie werden sie dort verorten, wo Betrieb, Verantwortung und Vertrauen zusammenkommen.


    Fazit: 2026 entscheidet sich nicht wo IT steht, sondern wie sie verantwortet wird

    Der deutsche Mittelstand steht nicht vor der Wahl zwischen intern oder extern.
    Sondern vor der Frage:

    Wer trägt Verantwortung – und wie transparent ist sie geregelt?

    2026 wird IT-Infrastruktur dann erfolgreich sein, wenn sie:

    – ausgelagert, aber steuerbar ist
    – leistungsfähig, aber nachvollziehbar bleibt
    – innovativ, aber stabil betrieben wird
    – technologisch offen, aber klar verantwortet ist

    Der Weg führt nicht zurück. Er führt zu bewussten Infrastruktur-Partnerschaften, die Unternehmen entlasten und gleichzeitig handlungsfähig halten.

  • Die Zukunft der IT Infrastruktur

    Die Zukunft der IT Infrastruktur

    Welche Richtungen Unternehmen jetzt einschlagen können

    IT Infrastruktur befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Die Anforderungen wachsen schneller als klassische Systeme mithalten können. Gleichzeitig eröffnen neue Technologien Möglichkeiten, die vor wenigen Jahren noch unvorstellbar waren. Unternehmen müssen Entscheidungen treffen, die langfristig die eigene Wettbewerbsfähigkeit bestimmen. Die Zukunft der IT Infrastruktur wird von fünf zentralen Entwicklungen geprägt.

    1. Konvergente und hyperkonvergente Systeme werden zum Standard

    IT Architektur bewegt sich weg von isolierten Einzelsystemen. Die Zukunft gehört konsolidierten Plattformen, die Compute, Storage und Netzwerk logisch vereinen und zentral verwalten. Unternehmen profitieren von höherer Stabilität und planbaren Skalierungsoptionen. Hyperkonvergenz löst komplexe Abhängigkeiten auf und reduziert den Betriebsaufwand deutlich. Die Entwicklung geht in Richtung vollständig softwaredefinierter Infrastruktur.

    2. Software Defined Everything setzt sich durch

    Ob Storage, Netzwerk oder Security. Steuerung über Hardware verliert an Bedeutung. Der Kern moderner IT Architektur liegt in intelligenten Steuerungs und Automatisierungsfunktionen. Unternehmen erhalten die Möglichkeit, ganze Infrastrukturen dynamisch an Lasten, Prozesse und Sicherheitsanforderungen anzupassen. Software Defined Technologien werden in Zukunft das Fundament jeder modernen Plattform bilden.

    3. Edge Computing gewinnt massiv an Bedeutung

    Daten entstehen zunehmend dort, wo Prozesse stattfinden. Fabriken, Logistikzentren und Maschinenparks erzeugen kontinuierlich Informationen. Latenz, Bandbreite und Sicherheitsanforderungen zwingen Unternehmen dazu, Rechenleistung näher an die Quelle zu verlagern. Edge Infrastruktur ermöglicht eine neue Klasse von Echtzeitanwendungen und bildet die Basis für KI in der Produktion. Die Zukunft wird durch hybride Szenarien geprägt sein, in denen Edge und zentrale Rechenzentren nahtlos zusammenarbeiten.

    4. Souveräne Datenverarbeitung und On Premise Renaissance

    Viele Unternehmen erkennen den strategischen Wert ihrer Daten. Gleichzeitig steigen regulatorische Anforderungen. Die Zukunft der IT zeigt eine klare Bewegung zu souveränen Datenräumen. On Premise und Colocation erleben eine Renaissance. Nicht als Gegenmodell zur Cloud, sondern als integraler Bestandteil einer ganzheitlichen Architektur. Hybride Betriebsmodelle verbinden die Flexibilität externer Dienste mit der Kontrolle eigener Plattformen. Die Verlagerung kritischer Systeme zurück ins eigene Rechenzentrum wird zum strategischen Vorteil.

    5. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz werden Kernanforderungen

    Rechenzentren stehen vor steigenden Energiekosten und regulatorischen Vorgaben. Infrastruktur der Zukunft muss ressourceneffizient sein. Moderne Kühlkonzepte, intelligente Lastverteilung und Hardware mit langer Lebensdauer werden zu zentralen Auswahlkriterien. Nachhaltigkeit ist kein optionales Thema mehr. Sie wird zur Grundlage jeder Investition in neue Plattformen.

    Die strategische Richtung

    Unternehmen stehen vor einer Phase der Neuorientierung. Die kommenden Jahre werden geprägt von Entscheidungen, die tief in die eigene Wertschöpfung eingreifen. Drei strategische Wege zeichnen sich ab:

    Erstens klare Priorisierung von Plattformstabilität und Automatisierung.
    Zweitens souveräner Umgang mit Daten durch hybride Architekturen.
    Drittens Bedeutsamkeit von KI verstehen und dies als Werkzeug gezielt einsetzen

    Unternehmen, die diese Entwicklung konsequent gestalten, schaffen die Basis für stabile, skalierbare und zukunftsorientierte IT Systeme. Die Zukunft der IT Infrastruktur ist kein technologischer Trend. Sie ist eine Notwendigkeit für langfristigen Erfolg.

  • Proxmox: Open-Source-Virtualisierung mit Zukunft

    Proxmox: Open-Source-Virtualisierung mit Zukunft

    Eine VMware-Alternative

    In der IT-Welt stehen Unternehmen heute mehr denn je vor der Herausforderung, ihre Infrastruktur flexibel, kosteneffizient und unabhängig von proprietären Anbietern zu gestalten. Mit der Übernahme von VMware durch Broadcom und den damit verbundenen Lizenz- und Supportänderungen rückt eine Open-Source-Lösung verstärkt ins Rampenlicht: Proxmox Virtual Environment (Proxmox VE).

    Was ist Proxmox VE?

    Proxmox VE ist eine Open-Source-Virtualisierungsplattform (GPLv3), die zwei Technologien kombiniert:

    • KVM (Kernel-based Virtual Machine) für klassische Server-Virtualisierung
    • LXC (Linux Containers) für containerbasierte Workloads

    Darüber hinaus integriert Proxmox:

    • ZFS als Dateisystem & Volume-Manager
    • Ceph für hochverfügbaren, verteilten Storage
    • Proxmox Backup Server für schnelle, verschlüsselte und deduplizierte Backups

    All diese Komponenten sind in einer modernen, webbasierten Managementoberfläche verfügbar und können zudem über eine REST-API oder CLI gesteuert werden. Damit bietet Proxmox alles, was man für eine skalierbare, softwaredefinierte IT-Infrastruktur benötigt – vom kleinen Setup bis hin zum Enterprise-Cluster.

    Vorteile von Proxmox als VMware-Alternative

    1. Open Source & Kostenkontrolle

    • Lizenzfrei nutzbar, transparente Subskriptionsmodelle für Enterprise-Support
    • Keine versteckten Kosten für Funktionen wie Hochverfügbarkeit, Live-Migration oder Backups
    • Ideal für Unternehmen, die ihre IT-Budgets entlasten und Vendor-Lock-in vermeiden wollen

    2. Technologische Breite

    • VMs & Container in einer Plattform vereint – ideal für hybride Workloads
    • Native Integration von Ceph und ZFS → Software-Defined Storage ohne zusätzliche Lizenzen
    • Proxmox Cluster für hochverfügbare IT-Umgebungen

    3. Flexibilität & Usability

    • Einfache Einrichtung von Proxmox Clustern für Hochverfügbarkeit
    • Live-Migration von virtuellen Maschinen ohne Downtime
    • Moderne WebGUI + API-first-Ansatz für DevOps-Integration

    4. Community & Innovation

    • Große Open-Source-Community, schnelle Weiterentwicklung
    • Regelmäßige Updates mit aktuellem Linux-Kernel, QEMU/KVM und Ceph
    • Zunehmend als Hyper-V und VMware Alternative anerkannt

    Nachteile von Proxmox

    • Enterprise-Support: Zwar verfügbar, aber nicht so breit aufgestellt wie bei VMware oder Microsoft
    • Know-how-Anforderung: Cluster- oder Ceph-Setups erfordern Linux-Erfahrung
    • Ökosystem: Weniger „offiziell zertifizierte Lösungen“ für Anwendungen wie SAP oder Oracle
    • Update-Management: Major-Updates müssen sorgfältig getestet werden

    Warum Proxmox eine zukunftssichere Wahl ist

    1. Marktdynamik: Nach der VMware-Broadcom-Übernahme suchen Unternehmen aktiv nach Alternativen – Proxmox ist eine der beliebtesten VMware Alternativen.
    2. Hybrid- & Multi-Cloud-Fähigkeit: Mit Containern und VMs in einer Plattform bietet Proxmox maximale Flexibilität.
    3. Kostenersparnis: Open Source bedeutet Unabhängigkeit von teuren Lizenzmodellen.
    4. Skalierbarkeit: Von der kleinen Testumgebung bis zum internationalen Proxmox Cluster mit Hunderten von Nodes.
    5. Community-Innovation: Schnelle Integration neuer Technologien, keine Abhängigkeit von Hersteller-Agenden.

    Fazit

    Proxmox ist eine ernsthafte Enterprise-Alternative zu VMware und Hyper-V, die Unternehmen maximale Unabhängigkeit und Flexibilität bietet. Dank der Kombination aus Open Source Virtualisierung, Containerisierung, Software-Defined Storage und Backup ist Proxmox die perfekte Plattform für Unternehmen, die ihre IT-Infrastruktur modernisieren und gleichzeitig Kosten reduzieren wollen.

    Gerade jetzt, wo viele Unternehmen ihre Virtualisierungsstrategie neu überdenken, ist Proxmox eine zukunftssichere, skalierbare und kosteneffiziente Lösung für die IT von morgen.

  • Der esacom Servicedesk – Zuhören. Verstehen. Lösen.

    Der esacom Servicedesk – Zuhören. Verstehen. Lösen.

    In der heutigen IT-Welt reicht es nicht mehr, nur Tickets abzuarbeiten. Unternehmen brauchen Partner, die ihnen zuhören, die ihre Herausforderungen verstehen und die Lösungen schaffen, die wirklich weiterhelfen. Genau hier setzt der esacom Servicedesk an.

    Warum unser Servicedesk so besonders ist

    Viele Servicedesks arbeiten nach dem Prinzip „Nummer ziehen und warten“. Wir glauben: Das ist zu wenig.
    Bei esacom steht der Mensch im Mittelpunkt – nicht das Ticket. Wenn unsere Kunden anrufen oder ein Anliegen melden, hören wir zuerst genau zu. Wir fragen nach, wir verstehen den Kontext, und wir suchen nicht nach der schnellsten, sondern nach der besten Lösung.

    Expertise, die Vertrauen schafft

    Unser Team besteht aus Spezialist:innen mit breitem Fachwissen – von Netzwerkarchitektur über Backup- und Virtualisierungslösungen bis hin zu Endanwender-Support.
    Doch Expertise allein reicht nicht. Was uns auszeichnet, ist die Fähigkeit, technische Exzellenz mit echter Empathie zu verbinden. Unsere Kunden spüren sofort: Hier sind Menschen, die sich kümmern.

    Auftragssteuerung als Schlüssel

    Ein zentraler Erfolgsfaktor im Servicedesk ist die Auftragssteuerung. Nur wenn Aufgaben richtig priorisiert, koordiniert und den passenden Expert:innen zugeordnet werden, können Probleme nachhaltig und effizient gelöst werden.

    Wir setzen dabei auf klare Prozesse, smarte Tools und eine Kultur, die Verantwortung statt Weiterreichen lebt. Das bedeutet:

    • Jeder Auftrag bekommt die Aufmerksamkeit, die er verdient.
    • Dringende Anliegen werden sofort erkannt und priorisiert.
    • Komplexe Fälle landen direkt bei den richtigen Spezialist:innen.

    Das Ergebnis? Schnelle, zuverlässige und nachhaltige Lösungen.

    Mehr als IT-Support

    Der esacom Servicedesk ist nicht einfach ein Support-Kanal – er ist das Herzstück unserer Kundenbeziehung. Wir sehen uns als verlängertes Team unserer Kunden: verlässlich, erreichbar und lösungsorientiert.

  • Warum Managed Services IT-Teams entlasten – und wie Unternehmen dadurch Kosten sparen

    Warum Managed Services IT-Teams entlasten – und wie Unternehmen dadurch Kosten sparen

    1. Die Realität in vielen IT-Abteilungen

    In mittelständischen und großen Unternehmen ist die IT-Workload in den letzten Jahren explodiert. Gründe dafür:

    • Komplexität der IT-Landschaften
      Mehr Standorte, hybride Cloud-Modelle, steigende Anforderungen an Verfügbarkeit und Sicherheit.
    • Patch- & Update-Flut
      Betriebssysteme, Security-Patches, Applikations-Updates – oft müssen hunderte Systeme parallel gepflegt werden.
    • Security & Compliance
      Angriffe wie Ransomware oder Phishing sind keine Ausnahme mehr, sondern Alltag. Gleichzeitig müssen DSGVO, ISO 27001 und branchenspezifische Compliance-Anforderungen eingehalten werden.
    • Fachkräftemangel in der IT
      Viele interne IT-Abteilungen sind unterbesetzt. Das führt dazu, dass Teams reaktiv „Feuer löschen“ müssen, anstatt proaktiv Mehrwert fürs Business zu schaffen.

    Ergebnis: IT-Abteilungen verbringen bis zu 70 % ihrer Zeit mit Routineaufgaben, statt Innovationen voranzutreiben.


    2. Managed Services als Hebel für Entlastung

    Genau hier setzen Managed Services von esacom an: Wir übernehmen wiederkehrende, kritische und zeitintensive Aufgaben, damit interne IT-Teams mehr Freiraum für strategische Projekte haben.

    Beispiele für Entlastung:

    • Monitoring & Incident Management
      24/7-Überwachung aller Server, Storage- und Netzwerksysteme. Probleme werden automatisch erkannt und oft schon behoben, bevor sie Auswirkungen haben.
    • Patch-Management & Lifecycle-Services
      Kein manuelles Hinterherlaufen mehr – Updates und Sicherheits-Patches werden zentral ausgerollt und dokumentiert.
    • Backup & Disaster Recovery
      Vollautomatisierte Backups, revisionssicher und sofort wiederherstellbar – ohne dass interne Admins nachts einspringen müssen.
    • Service Desk für Mitarbeitende
      Enduser-Support (z. B. Passwort, Drucker, E-Mail) entlastet die interne IT massiv.

    3. Wirtschaftliche Effekte: Mehr als nur Kostenersparnis

    Viele Unternehmen betrachten Managed Services zunächst durch die „Kostenbrille“. Doch der eigentliche Mehrwert liegt in der Kombination aus Effizienz, Risikominimierung und Innovationskraft:

    • Direkte Kostenvorteile
      • Planbare monatliche Kosten statt unkalkulierbarer Peaks
      • Reduzierung von OPEX durch Standardisierung
      • Weniger Ausfallzeiten = weniger Umsatzverluste
    • Indirekte Vorteile
      • IT-Mitarbeitende können sich auf Projekte konzentrieren, die das Kerngeschäft stärken
      • Höhere Mitarbeiterzufriedenheit (weniger Überstunden, weniger Stress)
      • Besseres Employer Branding (attraktivere IT-Arbeitsplätze)

    Fazit

    Managed Services sind längst kein optionales Zusatzangebot mehr, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor für Unternehmen, die ihre IT-Teams entlasten, Fachkräftemangel ausgleichen und gleichzeitig Kosten senken wollen. Mit esacom Managed Services gewinnen Unternehmen nicht nur Stabilität und Sicherheit, sondern auch die Freiheit, ihre IT als echten Innovationstreiber zu nutzen.

  • Cyber Security auf einem neuen Level: Die Partnerschaft von esacom und Arctic Wolf

    Cyber Security auf einem neuen Level: Die Partnerschaft von esacom und Arctic Wolf

    In einer zunehmend digitalisierten Welt ist IT-Sicherheit kein Nice-to-have mehr – sie ist geschäftskritisch. Unternehmen sehen sich immer häufiger mit raffinierten Cyberangriffen konfrontiert, die klassische Schutzmechanismen wie Firewalls oder Antivirenprogramme überlisten. Genau hier setzt die strategische Partnerschaft zwischen esacom und Arctic Wolf Networks an: Gemeinsam bieten wir ganzheitliche IT-Sicherheitslösungen, die proaktiv, intelligent und effektiv sind.

    Arctic Wolf: Führend im Bereich Security Operations Center (SOC)

    Arctic Wolf gehört zu den weltweit führenden Anbietern im Bereich Managed Detection and Response (MDR). Im Zentrum des Angebots steht ein vollständig gemanagtes Security Operations Center (SOC), das rund um die Uhr Bedrohungen erkennt, analysiert und darauf reagiert – 24/7/365.

    Ein SOC von Arctic Wolf bietet unter anderem folgende Funktionen:

    • Permanentes Monitoring der gesamten IT-Umgebung
    • Erkennung von Anomalien und Bedrohungen in Echtzeit
    • Reaktion auf sicherheitsrelevante Vorfälle durch ein dediziertes Security-Team
    • Forensische Analysen nach Sicherheitsvorfällen
    • Harte Priorisierung durch Machine Learning und menschliche Expertise
    • Kontinuierliche Optimierung der Sicherheitslage durch monatliche Reports und Handlungsempfehlungen

    Die Besonderheit: Arctic Wolf bringt nicht nur Technologie, sondern auch echte menschliche Expertise in Form eines Assigned Concierge Security Teams mit. Dieses arbeitet eng mit dem Kunden zusammen, um kontinuierlich die IT-Sicherheitslage zu verbessern.

    Und hier kommt esacom ins Spiel

    Die Einführung eines SOCs ist der erste wichtige Schritt. Doch viele Unternehmen stehen vor einer zentralen Herausforderung: Es fehlt intern die Zeit und das Know-how, um eingehende SOC-Tickets neben dem Tagesgeschäft effizient zu prüfen und zu bearbeiten.

    Genau hier setzen wir von esacom an. Als langjähriger IT-Partner mit Schwerpunkt auf Managed Services übernehmen wir für die Kunden die operative Betreuung und Koordination aller SOC-Tickets:

    • Prüfung eingehender SOC-Tickets
    • Bearbeitung SOC-Tickets und somit Risikoreduktion
    • Koordination der Maßnahmen mit internen IT-Teams oder externen Partnern
    • Dokumentation und Nachverfolgung
    • Optional möglich: Einbindung in unsere ganzheitliche IT-Betreuung – von Infrastruktur bis Endpoint Security

    Durch unsere Integration in das Arctic Wolf Ökosystem verbinden wir höchste Sicherheitsstandards mit praxisnaher Umsetzung – direkt in Ihrer IT-Landschaft.

    Ganzheitliche Betreuung aus einer Hand

    Als IT-Dienstleister mit eigenem Rechenzentrum und umfassender Erfahrung in der Betreuung mittelständischer Unternehmen verstehen wir nicht nur die Technologie, sondern auch die Prozesse. Wir denken IT-Security nicht isoliert, sondern eingebettet in Ihre gesamte Infrastruktur.


    Fazit: Proaktiver Schutz mit klarem Mehrwert

    Ein Security Operations Center ist heute ein entscheidender Bestandteil moderner Cyber-Security-Strategien. Doch ohne ausreichende Ressourcen zur Bewertung und Bearbeitung der Alerts bleibt viel Potenzial ungenutzt – oder noch schlimmer: echte Bedrohungen werden übersehen.

    Mit der Kombination aus Arctic Wolf’s SOC-Kompetenz und der operativen Unterstützung durch esacom erhält man beides: High-End Security und pragmatische Umsetzung.

  • esacom Rechenzentrum – Die IT-Basis für Ihren Unternehmenserfolg

    esacom Rechenzentrum – Die IT-Basis für Ihren Unternehmenserfolg

    In einer zunehmend digitalisierten Welt wird eine stabile, sichere und skalierbare IT-Infrastruktur zum Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Genau hier setzt die esacom GmbH an – mit über 20 Jahren Erfahrung, echtem Servicegedanken und einem hochverfügbaren Rechenzentrum direkt in Salzkotten bei Paderborn.

    Warum ein eigenes Rechenzentrum bei esacom?

    Viele IT-Dienstleister sprechen von Cloud, Sicherheit und Skalierbarkeit. Wir bei esacom bieten mehr: Eine technisch modern ausgestattete Rechenzentrumsumgebung, die nicht nur höchsten Anforderungen entspricht, sondern auch von Menschen betrieben wird, die Ihre Sprache sprechen – lösungsorientiert, verlässlich und nah.

    Unser Rechenzentrum steht für:

    • Zuverlässigkeit: Redundante Systeme, unterbrechungsfreie Stromversorgung, ausgeklügeltes Klimakonzept
    • Sicherheit: Zugangskontrolle, 24/7-Überwachung
    • Datenschutz & Compliance: Hosting nach deutschen und europäischen Standards
    • Skalierbarkeit: Von dedizierten Servern bis zu flexiblen Cloud-Lösungen – individuell auf Ihre Anforderungen abgestimmt

    esacom bedeutet: IT aus der Region – für den Mittelstand

    Als B2B-IT-Dienstleister mit langjähriger Expertise kennt esacom die Herausforderungen von Unternehmen im Mittelstand. Ob Sie Ihre komplette IT auslagern, hybride Modelle realisieren oder einfach nur hochverfügbare Infrastruktur benötigen – wir entwickeln Lösungen, die nicht von der Stange sind.

    esacom steht für:

    • 💡 Innovation, die praktikabel ist
    • 💬 Kundenorientierung, die ehrlich gemeint ist
    • 🛠️ Service, der greifbar bleibt – mit festen Ansprechpartnern und echter Erreichbarkeit

    Ihre IT in besten Händen

    Wenn Sie einen zuverlässigen Partner suchen, der IT nicht nur versteht, sondern sie lebt, dann sprechen Sie mit uns. Denn bei esacom ist Ihr IT-Betrieb kein Nebenschauplatz – sondern unsere Kernkompetenz.